Archiv des Autors: Elisabeth Rösch

Agri-PV, Allgemein, Messen

Intech auf der Fruchtwelt Bodensee 2026 – Agri-PV und Viti-PV live erleben

19.02.2026

Von morgen, 20.02., bis Sonntag, 22.02, sind wir als Aussteller auf der Fruchtwelt Bodensee 2026 vertreten. Besuchen Sie uns an unserem Stand B2-452 und erfahren Sie mehr über unsere innovativen Lösungen im Bereich Agri-Photovoltaik (Agri-PV) und Viti-PV für den Weinbau.

Mit unseren durchdachten Agri-PV-Systemen verbinden wir landwirtschaftliche Nutzung und Solarstromerzeugung effizient auf derselben Fläche. Ob Sonderkulturen, Obstbau oder Weinbau – unsere Lösungen ermöglichen eine nachhaltige Energiegewinnung bei gleichzeitiger Bewirtschaftung der Fläche.

Als erfahrener Projektentwickler und Anlagenbauer für Agri-PV-Anlagen begleiten wir Sie von der Planung über die Genehmigung bis zur Umsetzung.

📍 Besuchen Sie uns auf der Fruchtwelt Bodensee 2026 – wir freuen uns auf den Austausch rund um Agri-Photovoltaik, Viti-PV und nachhaltige Energiekonzepte für die Landwirtschaft!

Wärmepumpe

Wärmepumpe richtig planen

17.02.2026

Vier Schritte, die über Effizienz und Wirtschaftlichkeit entscheiden

Wärmepumpen gelten als Schlüsseltechnologie für die Energiewende im Gebäudesektor. Richtig eingesetzt, ermöglichen sie eine effiziente, klimafreundliche und langfristig wirtschaftliche Wärmeversorgung. In der Praxis zeigt sich jedoch: Nicht jede Wärmepumpe erreicht die erwarteten Effizienzwerte.

Der Grund liegt selten in der Technik selbst, sondern fast immer in der Planung. Eine Wärmepumpe ist kein Standardprodukt, sondern Teil eines komplexen Energiesystems. Ob sie zuverlässig, leise und kosteneffizient arbeitet, entscheidet sich bereits vor der Installation.

Dieser Beitrag zeigt, welche vier Planungsschritte entscheidend sind, um das volle Potenzial einer Wärmepumpe auszuschöpfen – im Neubau ebenso wie im Bestand.

Warum die Planung bei Wärmepumpen eine zentrale Rolle spielt

Im Gegensatz zu konventionellen Heizsystemen reagieren Wärmepumpen sehr sensibel auf die Rahmenbedingungen des Gebäudes. Faktoren wie Dämmstandard, Heizflächen, Vorlauftemperaturen und Nutzungsverhalten haben direkten Einfluss auf Effizienz und Betriebskosten.

Eine pauschale Auslegung oder die Übernahme von Standardlösungen kann dazu führen, dass:

  • die Wärmepumpe häufiger im ineffizienten Bereich arbeitet,

  • unnötig hohe Stromkosten entstehen,

  • oder das System nicht die gewünschte Heizleistung erbringt.

Eine strukturierte Planung ist daher keine Zusatzleistung, sondern die Grundvoraussetzung für einen wirtschaftlichen Betrieb.

Schritt 1: Fundierte Analyse von Gebäude und Ausgangssituation

Am Beginn jeder seriösen Planung steht eine detaillierte Bestandsaufnahme. Ziel ist es, das Gebäude und seine energetischen Eigenschaften realistisch zu bewerten.

Dabei werden unter anderem betrachtet:

  • Baujahr und Dämmstandard von Gebäudehülle und Dach

  • vorhandenes Heizsystem und Art der Wärmeverteilung

  • Heizflächen (z. B. Fußbodenheizung oder Heizkörper)

  • Warmwasserbedarf

  • mögliche Aufstellorte für die Wärmepumpe

  • Potenzial für Photovoltaik und Stromspeicher

Auf dieser Grundlage lässt sich einschätzen, ob eine Wärmepumpe sinnvoll eingesetzt werden kann und welche technischen Voraussetzungen erfüllt sein müssen. In manchen Fällen sind begleitende Maßnahmen – etwa Anpassungen an den Heizflächen – empfehlenswert, um einen effizienten Betrieb sicherzustellen.

Schritt 2: Individuelle Systemauslegung statt Standardpaket

Auf Basis der Analyse erfolgt die eigentliche Systemplanung. Ziel ist nicht eine maximale Leistung, sondern eine bedarfsgerechte Auslegung, die Effizienz und Wirtschaftlichkeit in Einklang bringt.

In diesem Schritt werden unter anderem festgelegt:

  • die passende Leistung der Wärmepumpe

  • die Auslegung auf möglichst niedrige Vorlauftemperaturen

  • die Integration von Warmwasserbereitung und ggf. Kühlfunktion

  • die Kombination mit Photovoltaik und Stromspeicher

Ein durchdachtes Gesamtkonzept stellt sicher, dass alle Komponenten aufeinander abgestimmt sind. Besonders in Verbindung mit einer Photovoltaikanlage kann so der Eigenverbrauch erhöht und die Abhängigkeit vom Strommarkt reduziert werden.

Schritt 3: Wirtschaftlichkeit, Förderung und strukturierte Umsetzung

Neben der technischen Planung spielt die wirtschaftliche Betrachtung eine zentrale Rolle. Dazu gehören:

  • transparente Investitionskosten

  • eine realistische Einschätzung der laufenden Betriebskosten

  • die Berücksichtigung aktueller Förderprogramme

Förderungen über Programme wie BEG, KfW oder BAFA können die Investition deutlich erleichtern. Da sich die Rahmenbedingungen regelmäßig ändern, ist eine individuelle Beratung zum Zeitpunkt der Umsetzung entscheidend.

Die Installation erfolgt anschließend auf Basis der abgestimmten Planung, mit klaren Zuständigkeiten, realistischen Zeitplänen und fachgerechter Umsetzung.

Schritt 4: Inbetriebnahme, Optimierung und langfristige Betreuung

Nach der Installation ist eine Wärmepumpe technisch einsatzbereit – ihre optimale Effizienz entfaltet sie jedoch oft erst im laufenden Betrieb. Eine sorgfältige Inbetriebnahme und Feinjustierung sind daher essenziell.

Dazu zählen:

  • Einweisung der Nutzerinnen und Nutzer

  • Anpassung der Regelungsparameter

  • Überprüfung der Betriebsdaten

  • Wartung und Service

Eine langfristige Betreuung stellt sicher, dass die Anlage auch über Jahre hinweg zuverlässig, effizient und störungsfrei arbeitet.

Fazit: Gute Planung ist der entscheidende Erfolgsfaktor

Eine Wärmepumpe ist keine Plug-and-Play-Lösung. Ihr Erfolg hängt maßgeblich davon ab, wie sorgfältig sie geplant und in das Gesamtsystem des Gebäudes integriert wird.

Wer Wert auf niedrige Betriebskosten, hohe Effizienz und langfristige Investitionssicherheit legt, sollte der Planung besondere Aufmerksamkeit schenken. Ein strukturierter, transparenter Planungsprozess hilft dabei, Fehlentscheidungen zu vermeiden und das volle Potenzial der Technologie auszuschöpfen.

Unverbindliche Beratung zur Wärmepumpen-Planung

Sie möchten wissen, ob eine Wärmepumpe für Ihr Gebäude geeignet ist oder wie sich diese sinnvoll mit Photovoltaik kombinieren lässt?

Gerne beraten wir Sie persönlich und individuell.

Wärmepumpe

Wann eine Wärmepumpe nicht sinnvoll ist – eine sachliche Einordnung

17.02.2026

Wärmepumpen gelten als effiziente und zukunftsfähige Heizlösung

In vielen Gebäuden leisten sie einen wichtigen Beitrag zur Reduktion von Energiekosten und CO₂-Emissionen. Dennoch ist eine Wärmepumpe nicht in jedem Fall die beste Lösung.

Eine realistische Bewertung der Rahmenbedingungen ist entscheidend, um Fehlinvestitionen zu vermeiden. Dieser Beitrag zeigt, in welchen Situationen eine Wärmepumpe nur eingeschränkt oder gar nicht sinnvoll ist – und warum eine ehrliche Beratung hier besonders wichtig ist.

Wärmepumpen sind Teil eines Systems – keine Universallösung

Im Gegensatz zu klassischen Heizsystemen arbeiten Wärmepumpen besonders effizient, wenn bestimmte Voraussetzungen erfüllt sind. Sie reagieren sensibel auf Gebäudeeigenschaften, Heizsysteme und das Nutzerverhalten.

Wird eine Wärmepumpe unabhängig von diesen Faktoren installiert, kann dies zu:

  • erhöhten Betriebskosten

  • eingeschränktem Komfort

  • oder einer verkürzten Lebensdauer der Anlage führen.

Eine pauschale Empfehlung ist daher nicht zielführend.

1. Sehr hohe Vorlauftemperaturen und ungeeignete Heizflächen

Wärmepumpen arbeiten besonders effizient bei niedrigen Vorlauftemperaturen. Gebäude, die ausschließlich mit kleinen, konventionellen Heizkörpern ausgestattet sind und hohe Vorlauftemperaturen benötigen, stellen eine Herausforderung dar.

Typische Anzeichen:

  • alte Heizkörper mit geringer Wärmeabgabe

  • keine Flächenheizung

  • dauerhaft hohe Vorlauftemperaturen erforderlich

In solchen Fällen kann der Betrieb einer Wärmepumpe deutlich an Effizienz verlieren. Oft sind begleitende Maßnahmen – etwa der Austausch einzelner Heizkörper – notwendig, um einen wirtschaftlichen Betrieb zu ermöglichen.

2. Sehr schlechter Dämmstandard ohne Sanierungsperspektive

Ein unzureichend gedämmtes Gebäude führt zu hohen Wärmeverlusten. Je höher der Wärmebedarf, desto stärker muss die Wärmepumpe arbeiten.

Problematisch wird dies insbesondere, wenn:

  • Gebäudehülle und Dach kaum gedämmt sind

  • Fenster große Wärmeverluste verursachen

  • keine energetische Sanierung geplant ist

Ohne zumindest mittelfristige Verbesserungen kann eine Wärmepumpe in solchen Gebäuden nur eingeschränkt wirtschaftlich betrieben werden.

3. Begrenzte elektrische Anschlussleistung

Wärmepumpen benötigen elektrische Energie. In einzelnen Bestandsgebäuden ist die vorhandene elektrische Anschlussleistung nicht ausreichend, um den Betrieb sicherzustellen.

Mögliche Einschränkungen:

  • alter Hausanschluss

  • keine Reserven im Stromnetz

  • hoher gleichzeitiger Strombedarf

In solchen Fällen müssen vorab technische Anpassungen geprüft werden, bevor eine Wärmepumpe sinnvoll eingesetzt werden kann.

4. Fehlende Bereitschaft zur Systembetrachtung

Eine Wärmepumpe entfaltet ihr volles Potenzial nur im Zusammenspiel mit dem gesamten Energiesystem des Gebäudes. Wird sie als isolierter Ersatz für ein bestehendes Heizsystem betrachtet, bleiben Effizienzgewinne oft aus.

Eingeschränkte Eignung besteht, wenn:

  • keine Anpassung des Heizsystems gewünscht ist

  • Photovoltaik oder andere Effizienzmaßnahmen ausgeschlossen werden

  • der Fokus ausschließlich auf niedrigen Anschaffungskosten liegt

Eine langfristige Betrachtung ist jedoch entscheidend für den wirtschaftlichen Erfolg.

5. Kurzfristiger Planungshorizont

Wärmepumpen sind auf eine lange Nutzungsdauer ausgelegt. Wer ausschließlich kurzfristig plant oder eine Immobilie in naher Zukunft veräußern möchte, sollte die Investition sorgfältig abwägen.

In solchen Fällen können alternative Heizlösungen unter Umständen sinnvoller sein – abhängig von den individuellen Rahmenbedingungen.

Fazit: Ehrliche Bewertung schützt vor Fehlentscheidungen

Eine Wärmepumpe ist eine zukunftsfähige Technologie – aber nicht in jeder Situation die richtige Wahl. Entscheidend ist eine realistische Bewertung des Gebäudes, der technischen Voraussetzungen und der langfristigen Ziele.

Eine seriöse Beratung zeichnet sich dadurch aus, auch Grenzen klar zu benennen. Nur so lässt sich sicherstellen, dass die gewählte Lösung dauerhaft effizient, wirtschaftlich und zuverlässig funktioniert.

Individuelle Einschätzung statt pauschaler Empfehlung

Sie möchten wissen, ob eine Wärmepumpe für Ihr Gebäude sinnvoll ist oder welche Alternativen in Frage kommen?

Wir beraten Sie transparent, ehrlich und auf Basis Ihrer konkreten Situation.

Agri-PV, Pressemitteilung

Spatenstich für Viti-PV-Anlage in Oberkirch-Bottenau

04.12.2025

Leuchtturmprojekt für den Weinbau der Zukunft

Oberkirch-Bottenau. Mit einem symbolischen Spatenstich wurde am 4. Dezember 2025 der Startschuss für die neue Viti-PV-Anlage in Oberkirch-Bottenau gegeben. Die Anlage ist Teil des RegioWIN-Leuchtturmprojekts Weinbau 4.0, das am südlichen Oberrhein modellhaft die Chancen von Agri-Photovoltaik im Weinbau erforscht. Vertreter aus Weinbau, Forschung, Kommunalpolitik und Energiewirtschaft nahmen an der Veranstaltung teil, um den Beginn eines der ambitioniertesten Agri-PV-Projekte der Region zu feiern.

Die Viti-PV-Anlage entsteht auf einer 2,23 Hektar großen Rebfläche und umfasst vier Teilflächen – darunter terrassierte Abschnitte –, die mit zwei unterschiedlichen Anlagensystemen ausgestattet werden. Mit einer geplanten Systemleistung von 1,5 MWp soll sie nicht nur Energie erzeugen, sondern vor allem wissenschaftliche Erkenntnisse zu Rebenentwicklung, Klimaresilienz und Bewirtschaftungsoptionen liefern.

Steillagen unter Druck – Bottenau als Modellregion

Ortsvorsteher Andreas Kimmig betonte in seiner Begrüßung die Bedeutung innovativer Ansätze für die regionale Landwirtschaft. In Bottenau konzentrieren sich rund 180 Hektar Weinbau, oft in extrem anspruchsvoller Hanglage. Die Konkurrenzfähigkeit dieser Flächen sei zunehmend bedroht. Agri-PV könne Winzern neue Perspektiven eröffnen – sowohl wirtschaftlich als auch strukturell.

Weinbau 4.0: Forschung für Steillagen, neue Technologien und Entlastung im Arbeitsalltag

Martin Linser, Leiter des Kompetenzzentrums Weinbau 4.0, ordnete die Viti-PV-Anlage in das Gesamtprojekt ein: Steillagen stünden vor hohen Bewirtschaftungskosten, wachsendem Arbeitsaufwand und Klimarisiken. Gleichzeitig böten Technologien wie Drohnen, automatisierte Systeme und Agri-PV neue Möglichkeiten für Effizienz und Sicherheit.

Die Anlage in Bottenau ergänzt Forschungsstandorte in Riegel und am Blankenhornsberg. Das Weinbauinstitut Freiburg, das Fraunhofer ISE, das KIAF und weitere Partner untersuchen gemeinsam, wie Reben unter PV-Strukturen wachsen, wie sich Lichteinfall und Temperatur verändern und welche Effekte dies auf Ertrag und Qualität hat.

Energiewirtschaftliche Bedeutung für die Region

Für die Stadtwerke Oberkirch sei das Projekt ein kreativer Forschungsansatz in der regionalen Energieversorgung, erklärte Geschäftsführer Erik Füssgen. Die infrastrukturellen Voraussetzungen – eine neue 20-kV-Leitung und Kapazitäten bis 2 MW – ermöglichen eine zukunftsorientierte Einbindung des PV-Stroms.

Technik, Tradition und ein persönliches Kapitel: Die Perspektive von Intech

Christoph Vollmer, Geschäftsführer der Intech Clean Energy GmbH, stellte die technischen Besonderheiten der Anlage sowie seine persönliche Motivation vor. Nach Jahrzehnten konnte seine Familie den Hof zurückerwerben und verbindet nun traditionelles Weinbauland mit modernster Energietechnik.

Dank der Kooperation mit Winzerfamilie Obrecht können künftig Reben unter der Viti-PV-Anlage sowie auf einer Referenzfläche parallel bewirtschaftet werden. Dies ermöglicht präzise Aussagen über Ertrag, Traubenqualität, Temperaturverläufe sowie Frost- und Hitzeschutz.

Vollmer verwies auf positive Erfahrungen aus der Agri-PV-Anlage in Nussbach und dem Forschungsstandort Ihringen, bei dem mittlerweile die 3. Weinlese eingefahren wurde: Verzögerter Austrieb, weniger Hitzestress, Frostschutz und angenehmere Arbeitsbedingungen bei der Lese seien zentrale Vorteile.

Winzerperspektive: Ohne Viti-PV wäre die Bewirtschaftung kaum möglich

Winzer und Kellermeister Marius Vollmer betonte, dass eine Bewirtschaftung der Steillage ohne das Projekt kaum realisierbar gewesen wäre. Die für die PV-Anlage notwendigen Planierungsarbeiten schaffen erstmals Bedingungen, die eine dauerhafte Pflege und Ernte ermöglichen.

Mit Sorten wie Souvignier Gris sollen zudem robuste, zukunftsfähige Reben erprobt werden. Für viele Betriebe könne Viti-PV ein entscheidender Baustein sein, um Steillagen auch im Klimawandel zu erhalten.

Symbolischer Spatenstich – und der Beginn eines Leuchtturmprojekts

Mit dem gemeinsamen Spatenstich startete ein Projekt, das weit über die Region hinaus wirken soll: Als Forschungsstandort, als Beispiel für nachhaltige Energieintegration im Weinbau und als Chance für die Zukunft steiler Lagen.

Die Anlage soll ab 2026 schrittweise in Betrieb gehen. Begleitende Veranstaltungen für Winzerinnen und Winzer sind geplant, um Einblicke in Bewirtschaftung, Technik und Forschungsergebnisse zu geben.

Messen, Veranstaltungen

Terres en Fêtes 2025

21.08.2025

Wir freuen uns, wieder bei Terres en Fête dabei zu sein!

In diesem Jahr am 24. August auf der Ferme Scharrenberger in Surbourg (Frankreich). 🌾

Besuchen Sie uns an unserem Stand und entdecken Sie unsere neuesten Innovationen im Bereich Photovoltaik. Es erwartet Sie ein spannender Tag voller Austausch – wir freuen uns darauf, Sie dort zu sehen!

Mehr Informationen finden Sie hier: https://lnkd.in/eESMW4aN

FPV, Messen, Veranstaltungen

Floating-PV am Apfeltag 2025 in Rheinbach

20.08.2025

Einblicke in die Zukunft des Obstbaus

Am 22. August 2025 findet der Apfeltag Rheinland-Pfalz am Campus Klein-Altendorf in Rheinbach statt. Die Fachveranstaltung bringt Landwirte, Wissenschaft und Unternehmen zusammen, um aktuelle Entwicklungen im Obstbau zu diskutieren. Besucher erwartet ein spannendes Programm aus Fachvorträgen, Stationen-Rundgängen und einer großen Ausstellung mit Praxislösungen für die Landwirtschaft.


Warum Floating-PV für Obstbauern spannend ist

Wasser ist eine der wichtigsten Ressourcen im Obstbau – doch zunehmende Trockenperioden stellen viele Betriebe vor Herausforderungen. Genau hier setzt Floating-PV an:

  • Stromproduktion auf Bewässerungsbecken – ohne zusätzliche Flächen zu versiegeln.

  • Schutz vor Verdunstung: Die Module reduzieren den Wasserverlust im Sommer.

  • Höhere Energieeffizienz durch die natürliche Kühlung des Wassers.

  • Kombination von Energie und Ressourcenschutz – ideal für eine nachhaltige Landwirtschaft.


Häufige Fragen zu Floating-PV

1. Wie lange dauert die Installation einer Floating-PV-Anlage?
Je nach Beckengröße und Projektumfang meist nur wenige Wochen.

2. Beeinträchtigt die Anlage die Wasserqualität?
Nein – Floating-PV schützt sogar vor Algenbildung durch weniger Lichteinfall.

3. Lohnt sich Floating-PV auch für kleinere Betriebe?
Ja, auch kleinere Bewässerungsbecken können effizient genutzt werden – oft mit schneller Amortisation.


Nachhaltige Energie trifft Obstbau

Der Apfeltag 2025 bietet Obstbauern praxisnahe Lösungen für die Zukunft. Mit Floating-PV zeigen wir, wie sich Energieeffizienz, Klimaanpassung und Ressourcenschutz ideal kombinieren lassen.

Besuchen Sie uns am 22. August in Rheinbach und erfahren Sie mehr über Floating-PV!

Allgemein

Photovoltaik aufs Dach – mit Intech zur eigenen Solaranlage

29.07.2025

Photovoltaikanlage von Intech auf Dach von Einfamilienhaus

Die Sonne scheint – warum sie also nicht nutzen? Mit einer Photovoltaikanlage von Intech wandeln Sie Sonnenlicht direkt auf dem eigenen Dach in sauberen Strom um. Egal ob Privathaushalt oder Gewerbebetrieb – wir begleiten Sie Schritt für Schritt zur maßgeschneiderten PV-Lösung.

In 7 Schritten zur PV-Anlage mit Intech

1. Angebotsanfrage & Erstberatung

Sie starten mit einem kurzen Fragebogen, der uns hilft, Ihre Anforderungen zu verstehen. Danach kommen wir persönlich vorbei und analysieren Ihre Gegebenheiten vor Ort. Auf Basis dieser Informationen erstellen wir eine Wirtschaftlichkeitsberechnung sowie ein individuelles Angebot.

2. Auftragserteilung & technische Planung

Nach Ihrer Zusage übernehmen wir die Kommunikation mit dem Netzbetreiber und beantragen die Netzverträglichkeitsprüfung. Danach planen wir Ihre Anlage technisch im Detail.

3. Genehmigung

Wir kümmern uns um sämtliche Unterlagen und reichen diese beim Netzbetreiber ein – transparent und zuverlässig.

4. Materialbeschaffung & Montage

Sobald die Genehmigung vorliegt, bestellen wir alle Komponenten. Gemeinsam mit Ihnen legen wir den Installationstermin fest. Unser erfahrenes Team sorgt für eine fachgerechte Montage.

5. Netzanschluss & Inbetriebnahme

Wir melden Ihre Anlage zur Inbetriebnahme an. Der Netzbetreiber installiert ggf. einen neuen Stromzähler. Anschließend erhalten Sie eine Einweisung und Dokumentation Ihrer Anlage.

6. Registrierung im Marktstammdatenregister

Nach der Inbetriebnahme registrieren Sie Ihre Anlage bei der Bundesnetzagentur. Den Link finden Sie hier: www.marktstammdatenregister.de

7. Abschluss & Service

Wir freuen uns über Ihr Feedback auf Google! Optional können Sie einen Wartungsvertrag abschließen, um langfristig Sicherheit und Effizienz zu garantieren.


Warum sich eine Photovoltaikanlage lohnt

  • Stromkosten senken: Eigenverbrauch reduziert Ihre Stromrechnung deutlich.
  • Unabhängigkeit gewinnen: Produzieren Sie Ihren eigenen Strom.
  • Nachhaltig handeln: Solarstrom schützt das Klima.
  • Wertsteigerung Ihrer Immobilie: Eine PV-Anlage erhöht die Attraktivität.

Jetzt starten – Ihr Weg zur eigenen Photovoltaikanlage!

Profitieren Sie von unserem Komplettservice – einfach, effizient und individuell. Lassen Sie sich jetzt unverbindlich beraten!

Agri-PV

Agri-Photovoltaik im Praxistest – Pressesammlung

23.07.2025

Nachführende Agri-Photovoltaik über Apfellfeld mit Hydraulik angetrieben

Agri-PV: Doppelte Nutzung mit Zukunftspotenzial

Agri-Photovoltaik (kurz Agri-PV) ermöglicht die gleichzeitige Nutzung landwirtschaftlicher Flächen für Nahrungsmittelproduktion und nachhaltige Stromerzeugung. Gerade in Zeiten von Klimawandel, steigenden Energiepreisen und Ressourcenknappheit bietet diese Technologie viele Chancen – nicht nur für Großbetriebe, sondern auch für kleinere landwirtschaftliche Betriebe. Aktuelle Berichte aus Presse und Forschung zeigen deutlich: Agri-PV ist längst keine Nische mehr, sondern auf dem Weg in die Fläche. Hier findet ihr eine kleine Sammlung:

  • Modellregion Baden-Württemberg: Fünfte Agri-PV-Anlage in Betrieb
    Im Rahmen eines Modellprojekts in Baden-Württemberg wurde bereits die fünfte Agri-PV-Anlage erfolgreich in Betrieb genommen. Sie zeigt exemplarisch, wie Landwirtschaft und Energiewende Hand in Hand gehen können. Die Module sind aufgeständert, lassen Regen durch und bieten gleichzeitig Schutz für empfindliche Kulturen wie Beeren oder Salat.
    🔗 Zum Artikel bei Solarserver.de

  • Wissenschaftlich bestätigt: Tracker senken Ertragsverluste
    Eine neue Studie zeigt, dass horizontal einachsige Nachführsysteme (Tracker) nicht nur die Energieausbeute steigern, sondern auch die Einflüsse auf den landwirtschaftlichen Ertrag minimieren. Besonders bei intensiven Kulturen kann diese Technologie ein entscheidender Faktor sein.
    🔗 Studie bei PV Magazine International lesen

  • Agri-PV als Baustein der Energiewende
    Auch im Bauwesen wird Agri-PV zunehmend thematisiert. Der Fachbeitrag auf Baulinks.de unterstreicht die Rolle von Agri-Photovoltaik in der zukünftigen Flächenplanung, Landschaftspflege und Infrastrukturentwicklung.
    🔗 Fachbeitrag bei Baulinks

  • Fachmagazin Landinfo: Agri-PV als Lösung für Mehrfachnutzung
    Das renommierte Fachmagazin Landinfo beleuchtet in seiner Ausgabe 3/2024 mehrere Ansätze zur Mehrfachnutzung landwirtschaftlicher Flächen, darunter auch Agri-PV. Neben ökologischen Vorteilen stehen auch betriebswirtschaftliche Aspekte im Fokus.
    🔗 Zur digitalen Ausgabe von Landinfo

  • 🎥 Videoempfehlung (SWR):
    Wie können sich Module „mit der Pflanze bewegen“? Der SWR zeigt ein innovatives System, das sich an Sonnenstand und Pflanzenbedürfnisse anpasst.
    🔗 Video ansehen

  • 🎧 Hörtipp (Deutschlandfunk):
    Im Apfelanbau sorgt Agri-PV nicht nur für Energie – sie reduziert auch den Wasserbedarf und schützt vor Pilzbefall.
    🔗 Audio-Beitrag hören

 

FAQs zu Agri-Photovoltaik

  • Was ist der Unterschied zwischen Agri-PV und klassischer PV?
    Agri-PV ist speziell dafür ausgelegt, gleichzeitig Landwirtschaft und Stromproduktion zu ermöglichen – z. B. durch aufgeständerte Module.
  • Für welche Kulturen eignet sich Agri-PV besonders?
    Vor allem für Sonderkulturen wie Beeren, Salate oder Obstbäume. Aber auch Weinanbau und Viehwirtschaft profitieren.
  • Lohnt sich Agri-PV wirtschaftlich für kleine Betriebe?
    Ja – insbesondere durch Förderprogramme und langfristige Einsparungen bei Energie und Wasser.

Agri-PV

Agri-Photovoltaik in der Praxis: Erfahrungen, Vorteile und Herausforderungen beim Einsatz in der Landwirtschaft

23.07.2025

Besuchergruppe bei der Besichtigung der Agri-PV-Anlage

Wie lässt sich landwirtschaftliche Nutzung mit Solarstrom kombinieren?

Genau dieser Frage widmete sich die Exkursion „Agri-Photovoltaik in der Praxis: Chancen für Landwirtschaft und Kommunen“, die am 22. Juli 2025 in Oberkirch-Nußbach stattfand – organisiert von der Energieagentur Regio Freiburg.

Was ist Agri-Photovoltaik?

Agri-PV (Agri-Photovoltaik) beschreibt die gleichzeitige Nutzung landwirtschaftlicher Flächen zur Erzeugung erneuerbarer Energie durch Photovoltaik und zum Anbau von Nutzpflanzen. Ziel ist es, Landwirtschaft klimaresilienter zu gestalten und dabei zusätzliche Einnahmequellen für Betriebe zu schaffen.

Besichtigung der Agri-PV-Anlage auf dem Obsthof Vollmer

Im Zentrum der Veranstaltung stand die Besichtigung der Agri-PV-Anlage des Obsthof Vollmer, die seit über drei Jahren in Betrieb ist. Die Anlage wurde von Intech Clean Energy geplant und umgesetzt. Sie kombiniert klimafreundliche Stromerzeugung mit aktivem Obstbau – und wird wissenschaftlich begleitet.

Erste Forschungsergebnisse: Wetterextreme im Fokus

Greta Ott vom Landwirtschaftlichen Technologiezentrum Augustenberg (LTZ) stellte erste Erkenntnisse der agrarwissenschaftlichen Begleitung vor. Zwar lassen sich nach zwei Jahren noch keine belastbaren Ertragsvergleiche ziehen, aber eines ist klar: Der Schutz vor Wetterextremen wie Spätfrost oder Hagel ist ein bedeutender Vorteil für die Kulturen unter Agri-PV.

Erik Füssgen (Stadtwerke Oberkirch) sprach über die Rolle von Agri-PV in der kommunalen Energieplanung und die damit verbundenen Genehmigungsprozesse. Dr. Hansjörg Vollmer (Intech GmbH & Co. KG / Obsthof Vollmer) schilderte offen seine Erfahrungen mit der Anlage – von Vorteilen bis zu Herausforderungen bei Ernte und Wirtschaftlichkeit.

Offener Austausch: Kritische Fragen ausdrücklich erwünscht

Besonders wertvoll war der offene Austausch bei der Besichtigung: Auch kritische Stimmen kamen zu Wort, was den konstruktiven Charakter der Veranstaltung unterstrich. Einig war man sich jedoch darin, dass die wissenschaftliche Begleitung und der Fokus auf Pflanzenschutz wesentliche Bausteine für zukunftsfähige Agri-PV-Systeme sind.

Wir danken allen Beteiligten für das große Interesse und den spannenden Tag.

Agri-PV, Veranstaltungen

Exkursion: Agri‑Photovoltaik in der Praxis – 22. Juli 2025

01.07.2025

Wir laden Sie herzlich zur Exkursion „Agri‑Photovoltaik in der Praxis: Chancen für Landwirtschaft und Kommunen“ ein. Die Veranstaltung wird von der Energieagentur Regio Freiburg organisiert und bietet einen kompakten Einblick in die Möglichkeiten moderner Agri‑PV‑Systeme – mit fachlichem Input und praktischer Besichtigung.

Dienstag, 22. Juli 2025
10:30 Uhr bis ca. 13:00 Uhr

Pfarrheim St. Marien
Erbstraße 12
77704 Oberkirch-Nußbach

Im Mittelpunkt steht die Besichtigung der Agri‑PV‑Anlage, die bereits seit 3 Jahren landwirtschaftliche Nutzung mit klimafreundlicher Stromerzeugung kombiniert und dabei wissenschaftlich begleitet wurde. Neben der Besichtigung der Anlage erwarten Sie handlungsleitende Fachimpulse zu Agri-PV als Instrument der kommunalen Energieplanung und als Baustein einer klimaangepassten Landwirtschaft:

  • Ergebnisse der agrarwissenschaftlichen Begleitung
    Greta Ott, Landwirtschaftliches Technologiezentrum Augustenberg
  • Agri-PV als Baustein der kommunalen Energieversorgung
    Erik Füssgen, Geschäftsführer, Stadtwerke Oberkirch
  • Agri-PV-Anlagen in der Praxis: Beispiel aus dem Obstbau
    Dr. Hansjörg Vollmer, Projektleiter, Intech GmbH & Co. KG & Hofeigentümer Obsthof Vollmer

Weitere Details zur Veranstaltung finden Sie auch auf der Website der Energieagentur Freiburg:
https://energieagentur-regio-freiburg.eu/exkursion-agri-pv/

Die Teilnahme ist kostenfrei, die Teilnehmerzahl ist jedoch auf 50 Personen begrenzt. Bitte melden Sie sich frühzeitig über den obenstehenden Link oder direkt bei uns, wenn Sie Interesse an einer Teilnahme haben.

Wir würden uns sehr freuen, Sie bei dieser Veranstaltung begrüßen zu dürfen. Nutzen Sie die Gelegenheit, sich vor Ort ein Bild von den Potenzialen der Agri‑Photovoltaik zu machen und mit uns ins Gespräch zu kommen.